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SCHLAGZEILEN VOM DONNERSTAG, 09. SEPTEMBER 2010
Mittwoch, 25. November 2009
Eiskunstlauf Bülacher Nachwuchsläuferinnen glänzen beim Züri-Leu-Cup in Oerlikon
Ein vielversprechendes Quartett
Am vergangenen Wochenende sind vier junge Meisterschaftsläuferinnen vom Bülacher Eislaufclub beim Züri-Leu-Cup in Oerlikon gestartet. Dabei werden Erinnerungen an früher wach.
Albert René Kolb
 
Céline Eng präsentiert in Zürich-Oerlikon vier verschiedene Doppelsprünge – und landet als Beste der vier Bülacher Mini-Meisterschaftsläuferinnen auf Rang 4. (ark)
 
Dicht aneinandergereiht sitzen sie da, auf einer Bank im «Stadiönli», der Eishalle Neudorf in Zürich-Oerlikon: vier junge Eiskunstläuferinnen vom Bülacher Eislaufclub (BEC) – Christine Haas (12, Bülach), Francesca Moor (10, Winkel), Arissa Powell Terao (11, Bülach) und Céline Eng (11, Bülach). Alle vier haben eben ihre Kür beendet. Und angesprochen auf das Thema Eiskunstlauf beginnen ihrer aller Augen zu funkeln. Christine, Francesca, Arissa und Céline erklären übereinstimmend: «Wir wollen eiskunstlaufen. Es gefüllt uns.»

Bei allen verlief der Einstieg ähnlich: «frau» kam irgendwie dazu. Bei Arissa Powell Terao etwa hört sich das so an: «Meine Grossmutter hat mir Schlittschuhe geschenkt.» Alle sind sie schon lange dabei – und wie: Haas, Moor, Powell Terao und Eng haben bereits den Status von Meisterschaftsläuferinnen in der Minikategorie.

Ein déjà-vu-Erlebnis

Ohne fundiertes Training ist das dafür notwendige Können unmöglich zu erlangen. So stehen die Mädchen denn auch von Montag bis Samstag sechsmal während eineinhalb Stunden auf dem Eis. Das Lernen der Technik steht dabei im Vordergrund. Kein Wunder, beherrschen die Girls schon mehrere Doppelsprünge. Dazu kommen eine Stunde Ballett und ein bis drei Stunden Off-Ice-Training.

Trainer Mark Pepperday nickt, als die Läuferinnen von solchen Zahlen berichten. Zusammen mit Ehefrau Anita Pepperday bildet das Duo Pepperday/Pepperday serienweise Buben und Mädchen im Eiskunstlauf aus. «Ja, irgendwie ist es schon ein Déjà-vu-Erlebnis, bestätigt Anita Pepperday im Gespräch. Wer damit gemeint ist? Vor beinahe zwei Jahrzehnten wuchs bereits einmal ein ganzer Schwarm an Läuferinnen und Läufern unter ihren Fittichen auf – die Unterländer Aushängeschilder Sarah Meier, Moris Pfeifhofer, Myriam Leuenberger, Aurélia Buchs, Julia Hösli, Melanie Bernhard, Sylvia Krstic oder Jacqueline Haller.

«Wir sehen Sarah oft»

Mächtig stolz sind Christine Haas, Francesca Moor, Arissa Powell Terao und Céline Eng darüber, den Schweizer Eislaufstar Sarah Meier zu kennen, mit ihr auf dem Eis der Bülacher Hirslen-Eishalle zu trainieren. «Wir sehen Sarah oft», sagte Christine. «Und wir können mit ihr reden», ergänzte Céline. Das Quartett wird nun viele Jahre zusammensein, sich gut kennenlernen. Eine fantastische Zeit – für die Läuferinnen, Eltern und Trainingsverantwortlichen. «Wir kennen uns jetzt schon gut», kichern die vier vor sich hin.

Am Wochenende hatten alle Bülacherinnen starke Aufritte – Céline Eng wurde 5., Christine Haas 9., Arissa Powell Terao 20. und Francesca Moor 29. Man wird noch viel von ihnen hören.
 
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