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SCHLAGZEILEN VOM DONNERSTAG, 09. SEPTEMBER 2010
Dienstag, 09. Februar 2010
Dielsdorf Auf der Pferderennbahn ist ein neuer Sportanlass geplant
Pferdestärke im Drahtesel wecken
Ein Radquer durch die Hallen und das Gelände der Pferderennbahn Dielsdorf, das plant eine Gruppe um Thomas Müller aus Steinmaur. Am Crossquer können Laien und Profis an den Start.
Dominique Marty
 
Drahtesel gegen Pferdestärken – Thomas Müller (links), Monika Seps und Urs Frei planen auf der Pferderennbahn einen neuen Sportanlass für Laien und Profis. (dma)
 
Die Idee ist vier Monate alt, seit vier Wochen laufen die Vorbereitungen – und bereits sind alle Zusagen für den geplanten Grossanlass Crossquer unter Dach und Fach. Am 14. November soll in der Pferderennbahn Dielsdorf erstmals eine neue Sportveranstaltung über die Bühne gehen: ein Radquer durch die Hallen und das Gelände der Rennbahn für Profis und Laien. «Für uns steht das Spektakel fürs Publikum im Vordergrund», sagt Thomas Müller, Präsident des Organisationskomitees des Crossquers. Darum sind neben dem Radquer für Profis auch ein sogenanntes Jekami-Rennen für Laien und ein Motocrossrennen für Kinder bis zehn Jahre geplant. An den Start gelangen ausserdem Military-Pferde, die ebenfalls einen Parcours absolvieren sollen. Die Rennen finden ab 10 Uhr den ganzen Tag über statt.

Während die Radler ihre Wettkämpfe austragen, wird Livemusik durch die Hallen dröhnen. «Welche Band auftreten wird, ist aber noch unklar», sagt Monika Seps, die ebenfalls zum Organisationsteam zählt. Zudem sind Aussenstände geplant, an denen die Zuschauer und Teilnehmer sich verpflegen und sich über die neuesten Trends im Radsport informieren können.

Zuschauer bleiben trocken

«Radquers waren früher richtige Publikumsmagnete», sagt Müller. Bis zu 15 000 Besucher seien zu den Rennen geströmt, wenn sich Veloprofis mit ihren Rennrädern über Steigungen quälten, durch den Schlamm frästen und ihre Velos über Hindernisse wuchteten. «Wir wollen diese Sportart einer breiten Masse wieder näherbringen», erklärt Müller das Ziel. Und weil Steinmaur im Radsport vorne mitspielt und auch ausreichend Nachwuchs vorweisen kann, haben Thomas Müller und seine Truppe beschlossen, diesen Anlass ins Leben zu rufen.

Zum sechsköpfigen Organisationsteam gehören neben Thomas Müller und Monika Seps auch Urs Frei aus Dielsdorf, Martin Müller und Simon Müller aus Steinmaur und Siri Wirth aus Wohlen. Mit einem Budget von 40 000 Franken wagen sie sich an den Start. «Vor einem Monat haben wir mit der Sponsorensuche begonnen», sagt Müller, «nun ist ein Grossteil des Geldes bereits zusammen. «Die Pferderennbahn eignet sich sehr gut für ein Radquer», findet der Organisator, der die Zusage vom Rennverein Zürich bereits in der Tasche hat. In den Hallen sollen die Zuschauer Platz finden, wo sie die Rennen hautnah verfolgen können – ohne nass zu werden, falls es am 14. November regnet. «Die Radler sind sich das ja gewöhnt.» An einem Radquer zuzuschauen sei ausserdem unterhaltsam. «Wir bauen Hindernisse ein, und zuzusehen, wie die Radler diese überwinden, ist spannend.»

Jedes Jahr ein neues Crossquer

Für die Laien, deren Rennen rund 35 Minuten dauert, sei voraussichtlich ein einfacherer Parcours vorgesehen als für Profis, «immerhin ist ein Quer sehr anstrengend, wenn man immer wieder sein Velo buckeln muss, um es über Schwellen und Hindernisse zu heben», erklärt Müller. Am Crossquer sei zudem das ganze Rundherum, die Zusatzrennen und das Unterhaltungsangebot interessant, ist Monika Seps überzeugt.

Das Crossquer ist bereits als offizielles Radquer für Profis eingetragen. «Unser Ziel ist, dass wir diesen Anlass künftig jedes Jahr durchführen können», sagt Thomas Müller, «doch jetzt warten wir erst mal den 14. November ab.»

Weitere Informationen zum Crossquer sind unter www.crossquer.ch oder auf www.zuonline.ch unter Links abrufbar.
 
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