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| SCHLAGZEILEN VOM DONNERSTAG, 09. SEPTEMBER 2010 |
| Donnerstag, 11. März 2010 |
| Unterland Zusammenschluss der Notfalldienste besteht für ein weiteres Jahr |
| Gemeinsamer Notfalldienst an sieben Tagen |
| Die Zusammenarbeit der Notfalldienstkreise Wehntal und Glattal hat sich bewährt. Nun wollen die Ärzte noch stärker zusammenarbeiten.
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| Michelle Lorenz |
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Momentan verhandeln die Wehntaler und Glattaler Ärzte darüber, ob sie ihre Notfalldienstkreise komplett fusionieren sollen. Seit einem Jahr bewältigen sie den Notfalldienst am Donnerstag, an den Wochenenden und an Feiertagen gemeinsam, dies, weil im Wehntaler Dienstkreis zu wenig Ärzte vor- handen waren. Schliessen sie sich ganz zusammen, heisst das, dass die beiden Dienstkreise ihren Notfalldienst auch unter der Woche zusammen führen würden. Der Entscheid soll bis nächsten Frühling gefällt werden.
Entlastung der Ärzte
Der gemeinsame Notfalldienst war als Versuch organisiert. Weite Wege, zu lange Anfahrtszeiten zu Patienten, das waren die Befürchtungen der Ärzte, als sie den Zusammenschluss beschlossen hatten. Jetzt, nach dem ersten Versuchsjahr, ziehen sie Bilanz. «Der gemeinsame Notfalldienst hat nur positive Auswirkungen auf unsere Tätigkeit», sagt Jürg Fatzer, Arzt in Dielsdorf und Notfalldienstkoordinator im Wehntal. Für die Ärzte sei die neue Regelung eine Entlastung, da sie weniger Diensttage im Jahr hätten. Bis im März 2011 soll der Versuch nun weitergeführt werden.
Dass das Betreuungsgebiet nun grösser geworden ist, stellt laut Fatzer kein Problem dar. Ab und zu werde jedoch vorsichtiger gehandelt. «Passiert beispielsweise etwas in Rümlang, schicke ich lieber einmal mehr die Ambulanz, statt zu riskieren, zu spät zu kommen», erklärt er. Dies sei jedoch eher selten der Fall. «Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Patienten mit der neuen Regelung kein Problem haben.»
18 statt nur 6 Ärzte
Der Mangel an Ärzten im Wehntal war Grund für den Zusammenschluss der beiden Notfalldienstkreise. Durch die Vereinigung mit dem Glattal konnte der Pool der Notfallärzte von 6 auf 18 vergrösstert werden. Diese betreuen nun zusammen die 15 Gemeinden.
Vier der acht Gemeinden im Dienstkreis Wehntal haben seit Januar 2010 einen Vertrag mit dem Ärztefon. Dies sind Niederweningen, Schleinikon, Oberweningen und Schöfflisdorf. Unter der Telefonnummer 044 421 21 21 erhalten sie rund um die Uhr medizinische Beratung. Der Wunsch der Mediziner wäre, dass diese Nummer für das ganze Unterland als Notfallnummer gelten würde («ZU»/«NBT» berichteten). Die Gemeinden, die keinen Vertrag mit dem Ärztefon haben, sehen das hingegen anders. Solange die Kosten für das Ärztefon zulasten der Gemeinden gehen, werden die Patienten weiterhin über ihren Hausarzt den Notfalldienst ausfindig machen müssen. |
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