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| SCHLAGZEILEN VOM DONNERSTAG, 09. SEPTEMBER 2010 |
| Dienstag, 16. März 2010 |
| Unterland Feilschen zwischen Gemeinden und Kanton um die Pflegekosten hat begonnen |
| Alt sein soll bald teurer werden |
| Ein Aufenthalt im Pflegeheim ist teuer – und bald sollen die Betroffenen noch mehr zahlen. Zudem schiebt der Kanton erneut Kosten auf die Gemeinden ab.
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| Dominique Marty |
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| Krankenkassen und Kanton zahlen ab 2011 weniger an die Pflegekosten – die Bewohner und die Gemeinden baden das aus. (Balz Murer) |
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«Vorher hat der Bürger die Pflegekosten über die Krankenkassenprämie bezahlt, künftig zahlt er sie wohl mit den Steuern», sagt Severin Huber, Zweckverbandspräsident des Gesundheitszentrums Dielsdorf. «Gespart wird nichts, die Kosten werden einfach umverteilt.» Er spricht von der Pflegefinanzierung, die der Bund und die Kantone derzeit neu organisieren. Die Krankenkassen zahlen ab 2011 deutlich weniger an die Kosten von Heimaufenthalten, und auch der Kanton will dazu nichts mehr beitragen. Dafür sollen die Pflegebedürftigen mehr bezahlen. Der Löwenanteil bleibt allerdings an den Gemeinden hängen – und diese legen gleich doppelt drauf.
Der kantonale Vorschlag erntet im Unterland Kritik. «Einmal mehr nimmt sich der Kanton einfach aus der Pflicht», ärgert sich Huber. Die Gemeinden wehren sich, «wir kämpfen mit kurzen Spiessen, aber die Opposition ist gross». |
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